Hau-Ruks "Rostocks unabhängige kooperative Sozialberatung"

Da unser Beratendenteam geschrumpft ist, verschieben sich ab und an die Beratungstermine. Wir versuchen es weiterhin regelmäßig am ersten und dritten Mittwoch im Monat umzusetzen. Bitte achtet auf die Terminankündigungen hier im Blog.

Wir sind am 08.03.17/ 15.03.17/ 01.04.17 wieder für euch da.

Ahoi Euer HAU-RUKS Team

 

HAU-RUKS

Personen mit langjährigen praktischen Erfahrungen sitzen jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat im Infoladen „Flüstern und Schreien“ um euch Beratung anzubieten. Da stellt sich natürlicherweise die Frage, wieso machen die das eigentlich? Tja, gibt’s Geld für uns – nö! Müssen wir Sozialstunden ableisten – nö! Haben wir Langeweile – nö!

Wir begreifen „…das Streben für materielle und rechtliche Verbesserungen als emanzipatorischen Prozess, in den alle vom Sozial-, Lohn- und Demokratieabbau Betroffenen eingebunden werden müssen. Wir treten offensiv für Erwerbslose und lohnabhängig Beschäftigte ein und verurteilen Faschismus, Rassismus und alle Formen der Diskriminierung. Wir wollen mit unserer alltäglichen Widerstandspraxis einer Instrumentalisierung des sozialen Elends durch Nazis entgegenwirken.“1

Wir bieten eine unabhängige Einzelberatung in vertraulicher und gemütlicher Atmosphäre an. Hierbei geht es uns um die Interessen der zu beratenden Leute. Ein wichtiger Punkt hierbei ist für uns Diskretion und Verschwiegenheit. Was wir machen, kostet euch nichts. Wir beraten alle, die zu uns kommen, außer Nazis. Wenn wir nicht weiter wissen, helfen wir dabei andere Unterstützung zu finden.

Wovon haben wir Ahnung bzw. können wir uns schnell schlau machen?

  • Arbeitslosengeld
  • Alg II/ Sozialhilfe
  • Jugendamt
  • Bafög
  • Arbeitslosigkeit und Erwerbstätigkeit
  • BAB
  • Wohngeld
  • Tipps und Tricks bei Behördengängen, die Besprechung über weiteres Vorgehen und das Aufzeigen von Auswirkungen/Alternativen
  • GEZ-Befreiung
  • Ausfüllen von Anträgen der oben genannten Behörden
  • Beratung zu Beratungsstellen

Noch als kleine Ergänzung unsererseits: jede_r hat das Recht nicht zu arbeiten. Menschen leben nicht um zu arbeiten. Die individuelle Unabhängigkeit im Kapitalismus erfordert Geld. Warum das nicht vom Staat nehmen? Sozialschmarotzer sind nicht die Menschen, die Sozialleistungen beziehen, sondern die, die diese vorenthalten und sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichern.

1 http://www.tacheles-sozialhilfe.de/tacheles/tacheles.aspx Aus dem Selbstverständnis von Tachles e.v., „Ein Gründungsanlass, des Vereines waren die Brandanschläge von Solingen und Mölln, stellt den direkten Zusammenhang zwischen rassistischer Gewalt und sozialer Ausgrenzung her.“